Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1456031
gebrachten Töne in diesem Stoff Heckig und unrein wirkten. 
jedes Fleckige verschwindet und erscheint als ruhige 
Fläche, wenn man etwas, das härter wirkt,  also hier 
die glänzenden Adern  dazubringt. 
Manchmal müsse man im Bilde Stellen ganz 
dämmerig und unbestimmt lassen. S0 versuchte Böcklin 
hier, den kleinen Finger der linken Hand stark zu 
modellieren, fand aber , dafs dann die Modellierung der 
Hand zu schwach erschien. Würde er aber, darin weiter 
gehen, so würde Wieder das Gesicht zu leer erscheinen 
und ihn zwingen, in kleinlicher Weise, knapp und vielleicht 
mit kleinen Reflexen zu modellieren. 
Späterer 
Zusatz: 
Am 12. Mai hat Böcklin dieses Schiefertafelbild an 
den Kunstverein zu Basel expediert, WO es das städtische 
Museum kaufte.  Bis 10. Juni vollendete er auch den 
Daphnis.  
Wir gingen ateliersuchend zu "Böheim und Rudolf 
Lehmann. Unterwegs, als Böcklin einen Raben lange 
Zeit unbeweglich schweben sah, sprach er über den 
Vogelflug, und wie das Fliegen eine Art Schrauben- 
oder Ruderbewegung sei. Zum Steigen sei die Schwanz- 
stellung nach oben notwendig, zum Fallen die umgekehrte. 
di 
Bei einer Handzeichnung von H0 1b ein (auf der Piazza 
Spagna) meinte Böcklin, er glaube ganz bestimmt,
        

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