Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1456022
den wSegnungen des FeLlCrsx. Der Raum ist dazu vortrefflich 
benutzt. Mitten über der Thür ein BerI mit einer Stadt der 
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nach rechts und links ab- 
fällt. Rechts lehnt sich an ' m i;  ä? 53 
die Thür ein Tempelchen, wo  T07, S 
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Hirten opfern; der Opferrauch   (J. i?  
steigt hoch empor, links dlii-"IÜ" i; l iählii-liilil  f 
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Bauern, pllugend und Essen  1 _T- jl 
kochend (Wieder hochsteigen- . 
der Rauch). Mädchen steigen rechts unten zur Quelle, 
um YYasser zu schöpfen. Links: unter einer Art Zelt eine 
Mutter, ihr Kind saugend. Auf der dritten Wand: die 
Yerheerungen des Feuers. Ein Steppen- und Waldbrand, 
den Hirten, die dazukommen, entsetzt mit ansehenÄ 
9. Mai 66. 
 Mittwoch. Bei Böcklin, der mir zusicherte, mich als 
Schüler anzunehmen. Wir gingen Atelier _mieten. 
Viola. Böcklin hat das grün-gelbliche Gewand links 
mit gebr. grüner Erde lasiert, so dafs es jetzt noch einen 
mattgrünlichen Goldton hat; dann hat er ganz hellgelbe 
Moireadern hineingemalt, weil die vielfach übereinander 
1 Die Beschreibung stimmt nicht ganz genau zu den ausgeführten 
Bildern. Auf der ersten Wand drei Bilder über einer Thiir: Prometheus, 
links eineNymphe im Gras, rechts ein Weib und zwei Männer bei 
einem Feuerchen. Die verheerende Wirkung des Feuers auf der dritten 
Wand ist dargestellt durch den Ueberfall von Seeräubern; ein Schloss, 
das zwischen hohen Bäumen auf einer Felsküste steht, ist in Brand 
gesteckt worden. 
        

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