Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1456014
aber Würde ganz unzulässig sein und den Charakter 
zerstören, der einmal angeschlagen ist. Bei Viola z. B. 
könne man sich keinen Zinnober angebracht denken. 
Sein anderes Bild: Daphnis, Wo auch viel Dunkelgrün 
und Rosa verwaltet, Würde einen zu ernsten Eindruck 
machen  wenn -er nicht vorn den roten Krug und die 
bunten Früchte angebracht hätte. 
Viola hat er vollendet mit Kopaivabalsam, den er, 
unter Bernsteinfirnifs gemischt, mit dem Pinsel unter die 
Farben nimmt. Diese Mischung trocknet sehr schnell; 
beim Ueberlasieren vorsichtig sein, denn Kopaiva hat auf- 
lösende Eigenschaften. 
Böcklin macht mich bei der Viola aufmerksam, wie 
beim Gesicht der Italiener die Flächen nie in so langen 
Zügen in einander übergehen, wie bei uns; auch markiert 
sich selten der untere Augenrand. Die Flächen sitzen 
scharf unterschieden neben einander. 
Böcklin erzählt von den Tempera- oder Leimbildern, 
mit denen er vor etwa 6-8 Jahren in Hannover ein 
Zimmer geschmückt hat: Beziehungen auf das Feuer. 
(Jetzt in Cassel, wohin der Besitzer Consul Wedekind 
übergesiedeltjl  
Adam und Eva, Feuerlosigkeit, [als Anfang. Dann: 
über einer Thür Prometheus, und darauf eine Wand mit 
1 Heute 
Wedekind. 
in 
Berlin 
beim 
Sohne 
des 
Bestellers, 
Herrn 
Consul
        

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