Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1458850
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stückweise hineingemalt  und zugleich ziemlich Weit ausqj 
geführt.  
 Zur Anlage einesßildes sei dünnei-Kopaiven- 
balsam geeigneter, cla man Hott hineinmalen könne; sonst 
ziehe er den dickeren vor. 
 ö. März 69. 
 Das neue Quellbild "Wiesenquelle" hat Böcklin 
so begonnen, dafs er zuerst die Nymphe mit ihrem Grund 
leicht in Farbe anlegte; und zwar untertuschte er erst die 
Schatten und Halbtöne mit violettem Eisenoxyd und 
Ultramarin, was ihn dann Wiederum nötigte, zu dem Weil's, 
mit dem er die Lichter hineinmalte, die Ergänzungs- 
farbe-  nämlich etwas Gelb  zu nehmen. Ich glaube, 
es hat ihn mehr der hellgelblichgraue Leinwandton dazu 
genötigt, auf dem jedes reine Weifs bleiern, schwer und 
schmutzig aussieht. 
Böcklin hat beobachtet, dass die Cin que ce n tiste n 
das Individuelle fast immer übertrieben hervorgehoben 
haben. Bei Verkürzungen bleiben die Breiten unverkürzt, 
nur die Länge verringert sich. Rafael hat, um dies 
recht anschaulich zu machen, einen verkürzten Arm meistens 
dicker gehalten als den unverkürzten.  
 7. März 69. 
Böcklin zeigte mir, wie er das Quellbild anlege. 
Alsuer auf der gelblichweifsen Leinwand den Kopf der 
Nymphe begann, sahen ihm alle Farben zu schwer und 
lichtlos aus, darum strich er sogleich {den bräunlichgrünen
        

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