Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1458654
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In den unteren Falten, in denen teilweise noch Schaum 
sitzt, wollte er das feuchte Hängen des Schleiers und das 
Triefen darstellen. Oben im Schleier glitzert das NVasser, 
das in den Maschen hängen geblieben.  
Jakob Burckhardt Will ihm immer noch in die 
Komposition dieses Bildes hineinkorrigieren, wünscht unten 
Delphine, grofse Wellen u. dergl. Böcklin sagte, dadurch 
würde das Wesen seiner Komposition  das schmale 
Entstehen und das Entfalten nach oben _ ganz zerstört 
werden. Die Wellenkreise unten wären als Basis und 
Gegengewicht genügend. In der Mitte aber dürfe nichts 
sein, um.einzig der Venus Interesse und Bedeutung zu 
verleihen. 
 Ueber die Luft sagte Böcklin: er hätte beim Malen 
nicht geglaubt, dafs er sie so leicht und unfafslich be- 
kommen Würde durch die Farbenmittel, die ihm für das 
Meer übrig blieben. Dabei sind diese gar nicht stark 
und enthalten noch viel Grau. 
Durch das Vergilben der älteren Bilder (z. B. der 
mit Wachsiirnis überzogenen pom pejanischen Male- 
reien) gehen die feinen Unterschiede der Farben, be- 
sonders der hellen Farben, ganz verloren, da der Ton des 
gelben Firnisses viel stärker ist. 
Februar 
ist 
Die Lücke zwischen den beiden mittleren Fingern 
enger, als die Lücke beim Zeigefinger und beim kleinen
        

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