Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1458615
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Bei Daphnis und Chloe". Uebelstände: Ich hatte 
zu reichlich Kopaivabalsam gebraucht, oder ihn, da er zu 
Click war (vielleicht durch die Kälte) nicht recht verbreiten 
können. Als sich nun nach und nach das Zimmer er- 
wärmte, ting er an, dünner zu werden, die Malerei krümlich 
und verschwommen zu" -machen und sich mit der Farbe 
herabizusenken. Böcklin sagte, er suche beim Einreiben den 
Kopaivabalsam möglichst zu verteilen und nehme dann 
unter die Farben gar keinen Balsam mehr, ferner male er 
gleich mehr Formen" hinein als ich und käme so mit Viel 
Farbe über die Stelle, welche dann den Balsam aufzehre. 
Anadyomene. Böcklin hat das Meer dunkler ge- 
macht, Wodurch der Himmel noch unbestimmter wurde. 
Er wolle, "dal's der Himmel hinter den Figuren als ein 
Nichts erscheine und nicht gesehen werde. Mehr Wellen- 
spiel. Der Goldrahmen wird Meer und Luft noch mehr 
zurückweichen machen und die Figuren (die ihm durch 
Licht und Farbe verwandter) noch mehr hervorheben. 
Bis das Bild im_ Goldrahmen sein wird, spart Böcklin 
auch die letzten Retouchen im Fleisch und hofft, clafs es 
ihm dann noch möglich sein wird, in ihrem Torso noch 
gelblichere Lokaltöne anzubringen. Auch den Schleier 
wird er dann hier und da noch etwas verstärken müssen, 
obwohl er an andern Stellen, z. B. vorm Meer, kaum zu 
sehen sein wird.  
 Beim 
halter, 
29. Januar 69. 
vQuellbildz Die Aepfserung der NVinter- 
die Luft dürfe nicht so kaltweifslich sein,
        

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