Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1458394
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fest gedrückt, wobei dann viele kleine Löcher geblieben 
sind, die beim Malen sogleich als dunkle Flecke sicht- 
bar wurden, und aufserdem war das ganze Stück am an- 
dern Tag voller Sprünge. Beim folgenden neu aufzu- 
tragenden Stück hat der Maurer mit dem Schlagbrett den 
vorletzten Grund schlagen wollen, den er dünn auf einen 
andern, schon mehrere Tage alten aufgetragen hatte; 
dabei brach die vorletzte festere Schicht, und ein grofses 
Stück (wohl 2' grofs) fiel heraus. Böcklin meinte, das 
käme daher: die untere Lage war zu dick (über I Zoll) 
aufgetragen und blieb noch lange nafs und weich, wäh- 
rend die obern Schichten schon hart zu werden begannen; 
beim Schlagen" mufsten alsdann diese letzteren unfehlbar 
brechen.  Künftig soll der Maurer vielmehr (6) Lagen 
a la Vitruv auftragen und keine sehr dick (die erste 
etwa 1.1.2 Zoll); dann würden die oberen Lagen gewifs 
nicht wieder brechen und bröckeln. 
Beim Durchpausen müsse man sich in acht nehmen, 
dal's die Striche nicht zu plump werden und etwa an un- 
rechte Stellen kommen. Sie seien fast gar nicht Wieder 
zu bannen und scheinen immer Wieder durch die darüber 
gemalte 
dafs sie 
Farbe durch. Auch sei gar nicht zu erwarten, 
durch das Auftrocknen verschwänden; denn Hell 
und Dunkel 
geschwächt), 
wird 
aber 
wohl dadurch 
F a r b e bleibt. 
verändert 
(und 
letzteres 
Dezember 
Die reinen Farben 
ungemischt verwenden; 
kann man nur am ersten Tage 
will man sie am zweiten und
        

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