Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1458375
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Umbrastein zu brauchen wie die Cornelianer ist thöricht, 
da man die paar aufgetrockneten Farben darauf in gar 
keine Beziehung zu dem schon gemalten (noch nassen oder 
stellenweis auftrocknenden) Teil des Bildes bringen kann. 
Dezember 
Beim Porträt des Dr. Brenner. Ich hätte das Bild 
schon wieder nicht recht im Raum und wohl um 3A Zoll 
jajärFn zu weit nach rechts gerückt. Auf     
 meine Aeufserung, ich glaubte, llfillflll  
 das Wei-fs des durch die offene lrjlllfmgg: 
 Weste sichtbaren Hemdes erfor-   
_  dere diese Verschiebung und hielte   
ihr Gleichgewicht, sagte er: Ein 
Licht könne nie einer Form Gleichgewicht halten. Eine 
Form sei ein Begriff, etwas Wesenhaftes, ein Licht nicht. 
Den Kopf müsse ich als einzig sprechende Form darum in 
die Mitte bringen, oder ich könne das Gleichgewicht auch da- 
durch herstellen, dafs ich auf der linken Seite die Hand mit 
der Pfeife noch anbrächte und zwar ziemlich hoch oben: 
denn Bewegungen mit abstehenden Ellbogen seien ihm 
eigentümlich. Dann genüge es auch, wenn ich von der Hand 
die ersten drei Finger mit dem Rohr der Pfeife zeige. 
Ich solle an den frischen Vortrag des Rubens beim 
Malen denken.  
15. Dezember 68.  
beim Zeichnen des "Eremiten" nach der 
: Die Komposition ist sehr umfassend, über 
auf der Felswand noch Luft. Das wäre 
Notizen 
Photographie 
den Büschen
        

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