Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455949
Wir sprachen dann über die Maler des Cinquecento, 
Wie sie manchmal dem Bilde unten einen grauen Streifen 
zugefügt haben, vielleicht, um im Bilde noch Raum zu 
schaffen (z. B. Himmlische Liebe und Madonna mit d. j. 
Frau von Tizian oder Violinspieler von Rafael u.  
S0, meinte Böcklin, möchte er im Bilde den Daphnis 
hoch heben, vielleicht durch Hinzufügung eines vergoldeten 
Brettes, das gemeinsam mit dem Bilde vom Goldrahmen 
umschlossen wird 
März 
Böcklin malte heute an einem wundervollen Ideal- 
porträt: Eine Römerin in Weissem Kleide mit Veilchen- 
bouquet, Goldreif und grünem Schleier,  und zwar auf einer 
Schieferplatte, deren Naturfarbe zum Hintergrund benutzt ist. 
Anfangs hat er auf diesen dunkeln Grund alles n1it Grau, 
"welches aus grüner Erde, NVeifs T      er  
d d d h 1' d   e" 
cm. urc se nmmern en  Aääällgw; e; 
Grund sich zusammensetzte,    
hernusmodelliert. Beim Weiter-    4 
malen ist er heller gegangen, 1- ?    
. '21,  4M  ü. 
aber auch fast nur (oder aus- k  g  f; 
schließlich) mit grüner Erde   "K   
und Weifs. Damit das Fleisch   
nicht zu grün wirke, hat er   
dem Kopf dann einen stark-  I "Ql- i' 
    k rv.     X  
giqunen Schleier gegeben. Ein .1 Ffxgu-   
ganzender Goldreif lafst den  "ä g. _ 
KOPf 1m Ton erscheinen.    _V
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.