Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1458056
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bei allen seinen Versuchen mit_ Wachsfarben). 
Wachs diene nur als Schmelzmittel.  
Das 
Böcklin erzählte von Lenbach und Hagen. Sie berede- 
ten Böcklin, mit ihnen zusammen ein Atelier zu nehmen. Das 
ging aber nur Wenige Monate. Aus Anlass von Hagens 
Porträt gab es eine Mifsstimmung zwischen Lenbach und 
Böcklin, so dal's dieser sich zurückzog. 
Schack wollte sich Böcklins Thätigkeit gleich der Len- 
bachs verptänden, und Böcklin sagte zu. Als Schack aber 
einmal ein Bild Böcklins mifsliel, schrieb ihm dieser, er 
sei nicht gebunden, es zu nehmen (Erste Iphigeniay), 
und so hörte der Kontrakt auf, zumal Schack ihn ver- 
pflichten wollte, nie wieder Bilder mit Wachsfarben zu 
malen. Einige Zeit später bestellte er jedoch das Quell- 
bild?) und liess ihm dabei völlige Freiheit. Das erste 
Bild der Iphigenia in Wachfarben hatte mit der Zeit, 
vielleicht infolge der Bewunderung von Seiten des Publi- 
kums, immer mehr seinen Beifall gefunden. 
Heute das Fresko I im Museum begonnen. 2 bis 
3 Kalkschichten mit Sand von 3h Zoll, I], Zoll und 3 Linien, 
darauf eine Schicht von 2 Linien aus Kalk mit Weifsem 
Marrnorpulver und diese mit Schlaghölzern geschlagen, 
In Wirklichkeit ist die "Villa 
Jetzt in Dresden.  
gemeint. 
Meögil 
am
        

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