Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1457932
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sondern an der Unterseite des 
1 Zoll von der Grube entfernt. 
Oberarms 
etwa 
112 
bis 
Noch einiges vonBöcklins Leben. Am 3. Oktober 
1862 ging er aus Weimar wieder nach Rom.  Seine 
Frau ist vier Jahre älter als ich.  Als er 1858 in 
Hannover die Wandmalereien für Wedeki n d zu malen 
hatte, habe er weder Karton noch Zeichnung gemacht, son- 
dern die Bilder, nachdem er sie vorher natürlich reiflich 
überlegt und sie sich klar vorzustellen gesucht hatte, ganz 
aus dem Kopfe gemalt. Beim Aufzeichnen habe er, um 
es immer übersehen zu können, die Reifskohle an einen 
langen Stock gebunden. Böcklin hat von seinen Bildern 
Wenig Freude, aber viel Mifsgeschick und Aerger gehabt. 
Anno 1850 kam Böcklin nach Rom, Passini etwa 
anno 1854. 
Als Böcklin in Weimar war, wurde er von Basel 
aus aufgefordert, an der Konkurrenz teilzunehmen, die 
für das St. Jakob-Denkmal ausgeschrieben War. Der 
Preis wurde ihm aber nicht gegeben, weil er kein Bild- 
hauer sei und man ihm nicht zutraute, wdafs er es würde 
ausführen könnenx.  Infolge hat Schlöth in Rom 
(Baseler) den Auftrag bekommen. Böcklins Entwurf war 
eine Pyramide, oben eine Aschenurne und Cypressen- 
kränze und Girlanden. An der Vorderseite die Inschrift: 
wDen für das Vaterland Gefallenenk 
An den unteren vier Ecken: Grabeshüter. Die Aus- 
führung war in Sandstein projektiert.
        

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