Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1457923
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mit iviier fadenartigen Fleischzipfeln, grefse, etwas rundlich 
vor-tretende Augen, etwas schräge Augenbrauen und 
Haare, die tangartig zu Klumpen Zusammenwachsen.  
Der andere (rechte) Centaur-wbekommt mehr die Züge 
"eines rohen, ungezähmten Naturmenschen und struppiges 
schwarzes Haar, wie Rofshaar. Seine Pferdebeinc gehen in 
Schwimmfüfse aus, und der Rücken endigt nicht als Fisch- 
leib, sondern" als Pferdehintern (durch die Komposition "so 
bedingt).  
November 
Böcklin erzählt von einer Dame, die ihm Modell ge- 
sessen. Sie ist über einen Zoll gröfser als er und mächtig 
gebaut (vielleicht ein bifschen zu männlich; denn sie hat 
breite, etwas männliche Schultern und bei ihren 40 Jahren 
merkwürdig flache, mädchenhafte Brüste.) Böcklin sah 
dann auch noch ihre verheiratet gewesene Schwester, die 
"kleiner und zierlicher ist, aber dennoch genug Fülle hat. 
"Bei beiden, meint Böcklin, wäre in der Ansicht der Magna 
parens der Raum von Nabel bis Brustwarze mächtig grofs, 
Während der von Brustwarze bis zu den Schlüssel- 
beinen- eine ganz schmale, zurückweichende Fläche bildet. 
Der Hals steigt daraus wieder ganz lang und unverkürzt 
auf, und das Kinn zeigt etwas Unteransicht. Zwischen 
Brustkasten und Hüfte bildeten sich zwei leichte Falten. 
Nabel tief. Raum zwischen Brust und Nabel einfach, nur 
Magengegend etwas voller herauswölbend. 
Beim linken Seecentaur (Studie): Die Haare der 
Achselgrube sitzen nicht gerade in der Grube selbst,
        

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