Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1457881
Auch hätte es sich in Oelfarben bei Weitem nicht so klar 
erhalten._ Der Himmel ist noch vollkommen rein weifs; 
ohne die leiseste Spur von Vergilbung.  n 
Hätte er das gute Erhalten des S ap p hobildes ahnen 
können, so hätte er sich in Rom nicht so durch das Ge- 
schwätz seiner Bekannten einschüchtern und davon ab-A 
bringen lassen. So aber habe er es nicht fortgesetzt, weil 
er (ohne Erfahrungen darin gemacht zu haben) baldiges 
Reifsen und Verändern der Farben befürchtete. 
Er bedauere es durchaus nicht, so viel techniSche 
"Versuche angestellt zu haben. Das hatte ihm über 
vieles Aufklärung verschafft, besonders über das Auf-i 
trocknen und die Natur derFarbstoffe. Bei dem blofsen 
Oelmalen verwöhnt man sich so, dafs man unfähig wird, 
andere Aufgaben zu lösen. {Denn jede andere Technik 
zwingt, die Stoffe anders aufzufassen und ihnen andere, 
entsprechendere und wirksamere Seiten abzugewinnen. 
Man hüte sich beim Mischen der Farben, besonders bei_ 
Oelfarben, Blei- und Schwefelpräparate zusammenzubringen, 
also nicht:  
Zinnober und Ultramarin (gelber und blauer) mit 
Neapelgelb oder Bleiweifs. Auch nicht Chromgelb und 
Bleiweifs. Chromrot ist mit Bleiweifs beständiger. Pr. 
Kremserweifs ist die feinste Sorte Bleiweifs. 
Man nehme in fraglichen Fällen Zinkweifs. 
Fr. Burckhardts Porträt heute mit Lackfaxfben 
Prof. 
gemalt.
        

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