Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1457845
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Sei die Hauptsache (sztgt Böcklin) beim Kindermalen, 
dafs man das .Drollige, Ungeschickte male._ Denn giebt 
man ihnen nur Stellung, oderiläfst man sie ihre- Aufgaben 
in der Weise von Erwachsenen verrichten, so werden sie 
langweilig.  Von einem der Kinder in einer Gruppe, 
die zusammen mit dem Fortwälzen der Nebelmassen be- 
SChäftigt sind (welche ihnen oft wie ein Federbett über 
den Kopf fallen), ist das Gesicht sichtbar, und auch davon 
nur ein Auge, Während von den andern der Kopf verdeckt 
ISt oder blofs der Hinterkopf sich zeigt. Der Blick des 
Beschauers Hiegt über die ganze Gruppe fort und wird nur 
von dem einen Kinderauge angezogen und gefesselt. Das 
Gßsichtchen ist Porträt seines jüngsten Kindes und sieht 
lachend das neben ihm stehende Kind an, indem es sich 
älbmüht, die YVolken zu schieben. Man müsse beim 
KOmpQnieren fast geizig mit den Augen umgehen; denn 
nichts ist störender in einem Bilde, als wenn eines darin 
zum Beschauer heraussieht. Das zerstreut gleich die 
Einheit des Bildes und zieht den Beschauer von der Haupt- 
sache und von Wesen und Aufgabe des Bildes ab. 
4. November 68. 
tra eläitäufl giebt die Vuors chrift: sechs Lagen Iaufzu- 
Mimo- rer ivon Kalkmertel und Sand und drenvon 
Brei VYStanb 1n lmnler felner werdenden Lagen, zu emern 
 ermrscht. Dle beiden letzten Lagen werden mlt 
3215311 Stock festgeschlagen, Wodurch sie ganz hart und 
keinerlitzbar werden und sich so stark verdichten, dafs 
1sse mehr vorkommen. Nach dem letzten Schlagen
        

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