Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1457745
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verfehltes schmutziges Grau. 
nie haben finden können. 
Die 
dritte 
Farbe 
scheint 
Um beim dritten Fresko (David) noch am vierten und 
fünften Tage Bindung zu erzielen, rieb Böcklin mit dem Finger 
leise über die betreffende Stelle, bis das Kalkhäutchen zer- 
stört war und der Kalk das Wasser sogleich wieder einsog. 
David lebensgrofs, brünetter Teint (bleich), schwarzes 
Haar und Bart ; grofses weifses Unterkleid, rotseidner Mantel 
mit fast weifsen Lichtern, hellgrau Violetten Halbtönen. Die 
weifsfaltigen Hosen, die über den ganzen F ufs reichen, sind 
unter dem Sandalenriemen eingebunden. Sandalen: golden 
mit schmalem, schwarzem Streifen. Harfe: schwarz mit 
goldenen Saiten, Kanten und Knauf. 
Engel: blondes Haar, zartes blondes Fleisch, weifse Flügel, 
hält eine weifse Rolle.  Stufen und Nische sind kalt- 
grau (hell). In der Nische hinter Kopf und Schulter das 
hellere Licht, 
Nach dem dritten Tage schienen nur noch die mit Kalk 
gemischten Farben zu binden. Das Schwarz der Harfe und 
das violette Eisenoxyd in den Schatten des Gewandes liefs 
sich am Sonntag (fünfter Tag) noch mit dem Finger ver- 
reiben, während das andere bereits unverlöschlich war. 
Spätere Zusätze Schicks: 
David für Villa Sarasin (vollendet am 25. Oktober I8Ö8, 
in 41], Tagen), Höhe 232 cm, Breite 134 cm.  
Am 7.-I0-April 69 retouchiert mit Oelfarbe und Ter- 
Pentin, was einschlug und so der Textur des F resko fast
        

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