Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1457558
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in die iMitte dcs Wassers gerückt. Und um dieses "Zurück- 
weiehen zu verstärken, brachte er auf das nebenstehende 
schräge Feld etwas Vortretendes: ein Relief. (Die be- 
rühmtesten Männer der Wissenschaft und 'Kunst.)' 
Auf den zweiten Treppenabsatz ist eine frucht- 
bringende Ceres, aufßden 1d rilttien eine blumenspendende 
Flora (hochrüber der daraufzu führenden Treppe) projektiert. 
Ueber den drei Fenstern sind Landschaften projektiert, 
die zu den vier Elementen Bezug haben sollen: 1. Urwelt- 
liche Landschaft mit rasendem Sturm. "z. Seesturm. 3. Vulkan. 
Diese Bilder sollen nur auf Effekte gemalt werden, da es 
über den Fenstern dunkel ist? 
das 
Kostcnanschlag für das grofse Bild 
Ensemble der Wand das Doppelte. 
3000 
Francs, 
fü r 
Beim Antuschen des Entwurfs, den Böcklin zuerst 
mit Kohle gezeichnet hatte, fand cr Schwierigkeiten in 
der Behandlung (obwohl er erst mit verdünnter Milch 
fixiert hatte), denn die Aquarellfarbe, anstatt zu haften, 
nahm die Kohle fort. 
Im schrägen Feld erfordert die angenehme Wirkung, 
dafs das Medaillen etwas über der eigentlichen Mitte stehe. 
Zum Antuschen der architektonischen Durchschnitte gab 
mir Böcklin: Weifs, Rot und Graphit. Graphit verband 
sich aber nicht recht, sondern schwamm sowohl in der 
l Nicht ausgeführt,  
9 "An Stehe dieser Landschaiien 
Kriükus und Fratze.  
traten 
später 
die 
"Köpfe: 
Medusa,
        

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