Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455856
VIII 
Bilder 
der Schack-Galerie 
und 
die 
Basler 
charak- 
Fresken 
terisiert 
wird , 
doch 
gehört 
sie 
noch 
das 
erste 
Drittel 
seiner Thätigkeit. 
Diesen Jahren folgen dreifsig weitere Jahre 
rastlosen Arbeit und Entwickelung. 
einer 
Des Meisters Mei- 
nungen über Dinge und Personen mögen später ruhiger und 
leidenschaftsloser geworden 
sein, als 
wie sie der Vierzigjäh- 
rige aussprach. 
Nicht minder hat sich seine Naturanschau- 
ung verändert. 
Seine 
koloristischen 
Probleme 
sind 
andre, 
kühnere 
geworden. 
Am 
wenigsten 
stabil 
blieben 
Wohl 
Ansichten. 
die technischen 
Ihre Wandelbarkeit fällt schon 
während der 
kurzen Zeit auf, 
über 
die 
sich die Schicksche 
Berichterstattung erstreckt. Der rege Forschergeist Böcklins, 
sein 
eminent 
praktischer 
Sinn 
lassen 
il111 
immer 
neue 
Hülfsmittel, 
neue 
Verfahren 
aufspüren. 
Bis 
in 
die 
letzte 
Zeit 
hat 
er 
nicht 
aufgehört, 
die 
Malmittel 
ZLl 
verbessern, 
die technische Prozedur zu vervollkommnen, 
um sie seinen 
künstlerischen Zwecken füvgsam zu gestalten. Das darf 
nicht aufser Augen gelassen werden bei der Beurteilung 
oder gar bei der Benutzung dieser Seite" der Schickschen 
Notizen. 
Auf dem überaus 
schwierigen 
und komplizierten 
Gebiet 
mögen 
auch 
kleine Irrungen 
und Mifsverständxxisse 
des 
Berichterstatters 
nicht 
ganz 
HliSgCSChIOSSCH 
sein. 
All 
diese 
Bedenken 
wurden 
nicht 
für 
hinreichend 
erachtet, 
um von der Veröffentlichung der Tagebuchblätter 
abzusehen. 
S0 
zeitlich 
bedingt 
ihr 
Wert 
immerhin 
iStv
        

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