Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455835
VI 
gebung und Wahrheitsliebe niederschrieb, war ein junger 
Berliner, der im Jahre 1864 den grofsen Staatspreis für 
Geschichtsmaler errungen hatte und auf seiner Studienreise 
nach Rom kam. Er wird als wschönbegabter, ebenso 
innig 
als begeistert strebender, 
VOI] 
Idealen 
hohen 
erfüllter 
Künstlem geschildert, als wein Mann voll reger Empfäng- 
lichkeit und in die Tiefe dringendem Verständnis, von 
lauterem, 
gütigem, 
freundlichem 
Gemüte, 
das sich 
neidlos 
was andere schufen, 
an allem Grofsen, Schönen, Tüchtigen, 
innig 
erfreuen 
und 
entzücken 
konnteq. 
In 
seinen 
oft 
poetisch 
staffierten Landschaften klingen 
italienische Reise- 
erinnerungen und Einflüsse Böcklins zusammen. 
Geschätzt 
wurden seine liebenswürdig aufgefafsten, 
terisierenden Bildnisse. Er starb am 26. 
in Berlin. 
fein charak- 
Februar 1887 
das 
Uns ist Schick vor allem Wert durch das treue 
er uns von Böcklins Künstlertum überlieferte. 
Bild, 
Als 
25 jähriger 
Jüngling 
trifft 
den 
im 
kraftvollsten 
Mannes- 
alter 
stehenden Meister, 
der nach 
den 
kurzen 
Weimaraner 
Jahren Wieder 
Er wird von 
in sein geliebtes Rom zurückgekehrt war. 
dem Aelteren zu intimem Verkehr heran- 
gGZOgCI], 
eine 
Zeit 
lang 
ist 
Cf 
sogar 
sein 
Ateliergönosse 
und 
hat 
das 
Glück, 
aus 
dem 
neidlos 
erschlossenen 
Born 
einer 
reichen 
Erfahrung 
und 
eines 
seltenem 
MaIse 
durchgebildeten Kunstverstandes schöpfen 
ZU 
dürfen. 
Die
        

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