Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455824
Dabei haben sie den frischen Reiz des persönlich Er- 
lebten. Treu den wechselnden Ereignissen -der Tage 
folgend, lassen sie einen unmittelbaren Blick in dieses 
reiche 
und 
an geregte 
Künstlerdasein 
thun. 
Das 
Bild 
eines vollen und ganzen Menschen stellt sich uns dar. 
Nicht minder fesselnd sind die Aufschlüsse, die wir über 
den Künstler erhalten. Ueber die Art seines Naturstudiums, 
das nie an dem einzelnen Fall haftet, sondern stets zum 
Typischen durchdringt und es im Gedächtnis aufstapelt 
zur freien Verfügung bei der Gestaltung der Kunstwerke. 
Ueber die durchdachte Arbeitsführung und das wissen- 
schaftliche Interesse, mit dem alle technischen Vorgänge 
behandelt werden. Ueber das stete Streben, das Material 
zu vervollkommnen und es in der rationellsten Weise zu 
verwerten. 
Aesthctik 
Ueber all das endlich, 
des Meisters ausmacht. 
Was die persönliche 
Fehlt hier auch die 
systematische Zusammenfassung und behält die Darstellung 
etwas Aphoristisches, zuweilen selbst Wdderspruchsvolles, 
so gewinnt sie dadurch, dafs sie an bestimmte Fälle an- 
knüpft, ungemein an Anschaulichkeit. Mit Staunen wird 
man gewahr, welch hoher Grad von Ueberlegung und 
von Einsicht in die malerischen Wirkungen ein Schaffen 
bestimmt. das scheinbar mühelos einer unerhört produktiven 
Phantasie entströmt. 
Der diese Tagebuchblätter mit Eckermannscher Hin-
        

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