Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1456948
hat denn das 
zurückgelassen 
andere dunkel 
Wo das XVasser zurückgetreten ist. Da 
Wasser gewöhnlich eine Weifse Kalkschicht 
und bei noch höherem Stand darüber eine 
violettgraue (etwas grünlich). 
Den Wasserfall hat Böcklin jetzt hinter den 
liegenden Steinen versteckt angebracht. Er dürfte 
nicht präsentieren und den Blick auf sich ziehen. 
vor- 
sich 
Klares Wasser drückt sich gerade durch scharfe 
Modellierung der Gegenstände in ihm (der Steine und 
Wurzeln unter der Oberfläche) aus. Sie müssen in sich 
fast so stark modelliert sein, wie Gegenstände ausserhalb 
des Wassers, nur etwas tiefer. Es ist daher praktisch, 
solches Quell- oder Bachbett trocken zu malen und das 
Wasser mit einer dünnen warmen Lasur (grünlich-bräunlich) 
darüber zu bringen. 
Durch die trockne dürre Farbe des Grases unter den 
Lorbeerstämnlen erscheint das NVasser im Gegensatz 
glänzend frisch. Dasselbe Gras dient dazu, das andere 
Ufer etwas zu beschatten, damit es nicht so hart gegen 
das Wasser steht.  
Mich störten an den Lorbeerstämmen die gelben 
und roten Weinblätter, und ich meinte, das liefse das 
nebenstehende Grün der Ranke nicht zur Geltung kommen. 
Böcklin sagte, das habe er gerade gewollt; dadurch 
erreiche er ein unbestimmtes Schimmern der XVeinraxiken. 
Und dafs seine Rechnung dabei richtig war, geht daraus 
hervor, dafs ihn diese Blätter nötigten, indem plastischen 
Herausheben der umgebenden Gegenstände noch Weiter
        

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