Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1456930
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dämmerig gebrochen blau. Das Tageslicht entschwindet 
hinter der Stadt. Vorn ein Warmes poetisches Licht über 
Vorgrund und Venus. 
Späterer Zusatz: Augusto verkaufte 1869 das 
Bild, als er in Not War, an Maler Penther aus Ungarn 
(Wien) für ein Weniges, man sagt für 50 Frcs. 
Eine Zeichnung dieses Bildes (mit lithographischer 
Kreide), die er ebenfalls besafs, erwarb ich von ihm für 
sein Porträt (1867). Augusto starb 1869. 
I8. August 66. 
Böcklin rät, wie schon bemerkt, für Harzmalerei 
entweder Gipsgrund, oder ihn so herzustellen, wie er ihn 
.sich auch zum Petrarcabild bereitet hat. Erst einen 
leichten Leimüberzug, dann darüber Leim mit Schlamm- 
kreide (bianco santo) und endlich mit dem Spatel abkratzen; 
dadurch werden alle Poren der Leinwand ausgefüllt. 
Für Oelnialerei sei es aber viel praktischer, sich eine 
fertig präparierte Leinwand zu kaufen. 
21. August 66, ; 
Beim Malen der Quelle (Petrarcabild): Eine frische 
Quelle hat nicht die grünen Schleimfäden. 
Es ist oft rätselhaft, wie manchmal ganz bestimmte 
Gegenstände im NVasser sich mit Grün überziehen und 
andere nicht. S0 werden z. B. Steine grün und ein 
Stock im XVasser nicht; oder auch umgekehrt. 
Kalkablagerun-g des YVassers an Steinen. Die Flechten 
sind nur am oberen Teil der Steine, am unteren nicht,
        

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