Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1456911
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Vollendung des Bildes herunter genommen und gewaschen 
wurde. Ganz kurze Zeit darauf in der Ausstellung an 
Porta del Popolo fielen aber in Folge dessen grofse Stücke 
Luft ab.   
Als Ergänzung zu dem, was Böcklin über die 
rnalerei mit Weihrauch und Sandrog gesagt 
erwähnte er noch Folgendes: 
H a r z  
hatte, 
]enes Bild (die erste Villa am Meer) habe er auf 
grundierte Leinwand gemalt; deshalb konnte es auch ab- 
springen, indem beim Abwaschen Feuchtigkeit zwischen 
Grund und Malerei drang. 
Das Verhältnis vom Weihrauch und Sandrog läfst 
sich nicht bestimmen und hängt von der Malweise eines 
jeden ab. Der Sandrog macht die Farben härter, ist alsQ 
gut, wo man oft übermalen mufs. 
Schliefslich Wachsüberzug, wie beschrieben. Pinsel: 
Borst- und Marderpinsel, je nach Gewohnheit und Grad 
der Durchführung. 
August 
Böcklin hat heute seinen Goldrahmen zum 
Petrarca erhalten und dadurch einen frischen Blick für 
sein Bild bekommen. Jetzt erst konnte er die Sachen, 
die gegen den Rand zu stehen, mit Sicherheit stimmen, 
und konnte links unten grofse Wurzeln herausgeben lassen, 
was er vorher nicht gewagt hätte.
        

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