Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1456886
sind schwer und 
ebenso behandelt, 
Farben. 
sinken 
geben 
zu Boden), oder Steinocker, 
ziemlich durchsichtige gelbe 
und 
Ungebrannte Terra di 
schwer, wie Umbra. 
Siena 
wird 
mit 
der 
Zeit 
trüb 
August 
Obgleich Handwerker dem Stande nach, sind die 
pompejanischen Maler doch gröfsere Maler gewesen, 
als alle späteren des 15. und 16. Jahrhunderts. 
Es ist zu bewundern, mit welcher Leichtigkeit und 
Schönheit sie alles so anzuordnen verstanden haben, dafs 
Eines künstlerisch wirksam auf das Andere war. Man er- 
staunt, wie grofs ihre Kenntnis der malerischen Mittel 
war, wie sie durch Härten das Eine weich, und durch 
weiche Formen das Andere hart erscheinen liefsen. 
Böcklin hatte das hängende Laub gemalt: einen 
Wirrwarr von Weinblättern unter der Ferne, die zum Teil 
Licht auffangen, im Ganzen aber unbestimmt in der Er- 
scheinung sind. Dazwischen rotgelbe Blätter und rot- 
violette Blüten einer Ericaartigen Pflanze, die dazu dienen, 
den Weinblättern und dem Fels dahinterein (geheimnis- 
volles) unfafsliches Grau zu geben und diese Stelle (wie 
CS stets unter einem starken Licht der Fall ist) unbe- 
stimmt schillern zu lassen. So weilt der Blick nicht auf 
diesem unruhigen Blattwerk, sondern sucht die Ruhe der 
Fernsicht, die dagegen um so friedlicher und schöner wirkt.
        

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