Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1456873
dargestellter Eisenocker) und Garance Lacke, die passabel 
beständig. 
Wenn ich Lacke u. dgl. im Rohstolf kaufe, möge ich 
mich vor solchen hüten, die, wie Granatsplitter, krystalli- 
nisches Aussehen haben. Das seien die schlechten Lacke; 
sie hätten eine zu grofse Durchsichtigkeit, Weil noch zu 
viel Alaun darin ist. Der Prozefs des Absonderns des 
Alaun geschieht mit Säuren und dauert fast eine Woche. 
Smualte ist unverwendbar für Oelfarbe. Obwohl im 
Mörser feingestofsen, ist es doch nicht mehlig, sondern 
krystallisch krümlig und so hart, dals es die gläserne Reib- 
platte zerschrammte. 
Bronzegold hat Böcklin sehr viel angewendet über 
dunkle Stellen, auf welche er hell malen wollte, um da- 
mit das Nachdunkelil zu verhüten. Man müsse sich dabei 
aber in Acht nehmen und es nicht mit Metallfarben, wie 
Zinnober, oder auch mit echtem Gold zusammenbringen, 
da sonst chemische Veränderungen entstünden. 
Nufsöl ist schon von 
Mohnöl vorgezogen worden 
kochtes, gilbt sicher nach. 
dcn Alten dem Leinöl und 
(Armenino). Leinöl, auch ge- 
Zusatz. 
Grüner Lack wird blau, 
vergeht oder wird schwärzlich 
Stoffen bereitet ist. 
wenn er aus Kupfer, und 
trüb, wenn er aus Pflanzen- 
Gelber Ocker, recht abgeschlämmt (d. h. in Wasser 
gerührt), dann vom Bodensatz immer das Oberste ab- 
genommen und wieder geschlämmt (die unreinen Teile
        

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