Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1456671
einer Wiese spazieren geht. Er äufsertc, er habe 
ausdrücken wollen, wie zwei Leute, die sich lieben, in 
den Herbst hineinwandeln und fest und treu zusammen- 
halten.  
Ein Mann, Hand in Hand mit einem Mädchen, 
wandeln (herauskommend) an einer Mauer vorbei über eine 
herbstliche Wiese. Ueber die Mauer kommt eine braune 
Weinranke; auf der .Wiese die schilfartigen Halme des 
Asphodelos. Dem Mädchen (Porträt seiner Frau) hat er 
ein vorn geschnürtes Mieder gegeben und weifse Hemd- 
ärmel, wie man es hier oft sieht. Der Mann hat auch 
eine ländliche Tracht: Art Joppe, Schwarze Hosen bis 
zum Knie und hohe Strümpfe und Schnallenschuheß 
Juli 
Böcklins jüngstes Kind ist in der Nacht gestorben. Den 
Tag über habe ich mit Böcklins Freund Ludwig die Be- 
gräbnisangelegenheiten besorgt. Abends mit Ludwig und 
Augusto bei Böcklins. 
Juli 
Beerdigung 
früh 
Uhr. 
Juli 
Böcklin sprach von den Sittlichkeitsbegriffen 
unserer Zeit: wie die Leute in nackten Gestalten eben 
nur die Nacktheit sehen und nicht die Schönheit, In 
Basel kamen bei Ankauf oder vielmehr Aufstellung einer 
Gegenwärtig bei Frau hlalhilde 
Wesendonck 
Berlin.
        

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