Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Böcklins Technik
Person:
Berger, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1453288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1454179
Technische 
Versuche 
des 
zweiten römischen Aufenthaltes. 
Tempera und Leimfarbe. 
 uf Böcklins künstlerisches Schaffen hat viel- 
 leicht nichts so grossen Einfluss genommen 
 als sein Besuch von Neapel und die ge- 
 nauere Kenntnis der pompejanischen 
Malereien. Erst zu Beginn seines zweiten römischen 
Aufenthaltes hat er Pompeji besucht und der Eindruck, 
den die antiken Gemälde, die leichte und reich be- 
wegte Art der Wandmalereien auf ihn ausübten, „war 
so gewaltig, dass er ganz aus der bisherigen Bahn 
getrieben wurde, und fast ein ganzes jahr verlor er, 
bis er wieder mit sich ins Reine kam; dann aber hätte 
er einen ganz neuen Weg eingeschlagen" (Schick, 
S. 171). Seine Bewunderung für die pompejanische 
Malerei ist grenzenlos; wiederholt kommt er auf diese 
Zu sprechen, ja er hält die pompejanischen Maler, 
„obgleich Handwerker dem Stande nach, doch für 
grössere Maler als alle späteren des 15. und 16. Jahr- 
hunderts" (Schick, S. 101); Böcklin rät Schick, „so- 
bald als möglich nach Neapel zu gehen, da die pom- 
Bcrgct Böcklins Technik. 4
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.