Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Böcklins Technik
Person:
Berger, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1453288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1454055
Technik 
der 
ersten 
Periode. 
Malerei 
mit 
Oelfarb en 
auf 
getöntem 
Grunde. 
Kopaivabalsam. 
 eber die Technik der ersten Periode und 
   vizahrend des ersten römischen Anfenthaltes 
 sind wir, wie bereits erwähnt, nicht unter- 
Ämdl" richtet. Es kann aber als ziemlich sicher 
angenommen werden, dass Böcklin von seinem 
Meister Schi rmerü) auch die technischen Mittel 
übernommen hatte. Für die sogen. Staffeleibilder 
war damals die Oeltechnik die allein und am 
meisten ausgeübte. Sie bestand traditionell in dem 
Untermalen mit Oelfarben, im Trocknenlassen dieser 
Unterlage und nachfolgendem mehrfachen Uebergehen 
in dünneren Schichten, teils durch Lasuren teils halb- 
 ]0h. Wilh. Schirmer (geb. 1807, gest. 1863 zu Karlsruhe) 
hatte sich an die Schule Claude Lorrain angeschlossen; seine 
Bilder, z. B. die "Tageszeiten" mit Staffagen aus der Parabel 
vom barmherzigen Samariter in der Galerie zu Karlsruhe oder die 
religiösen Landschaften in der Nationalgalerie zu Berlin zeigen 
deutlich die Vorbilder für Böcklins Kunst der ersten Epoche.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.