Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Böcklins Technik
Person:
Berger, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1453288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1453802
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Uehersicht 
die Quellen für Böcklins Technik. 
über 
und 206) berichtet von den Leimfarbenbildern für 
Wedekind in Hannover, auch Floerke spricht von 
technischen Versuchen mit „punischem Wachs"(Wachs- 
seife) und in Fresko (S. 164, II. Aufl.) 
Leider ist nirgends etwas darüber verzeichnet, in 
welcher Malweise Böcklin damals seine Bilder aus- 
führte. In diese Zeit fallen u. a. der grosse "Pan 
im Schilf" (Pinakothek), Jagd der Diana" (Basel), 
der "Panische Schreck" und „Geisselnder Eremit" 
bei Schack. 
Der zweite römische Aufenthalt (1862-66) 
und ein Teil des darauffolgenden in Basel (1866-71) 
mit seinen technischen Versuchen hat in Schicks Tage- 
buchaufzeichnungen einen Berichterstatter gefunden, 
wie er in dieser Ausführlichkeit kaum jemals über- 
boten werden könnte. Allerdings beginnt Schick erst 
mit dem Jahre 1866, aber in seiner Wissbegierde 
forscht er auch nach technischen Einzelheiten der 
kurz vorher verHossenen Zeit, ja er kommt auch auf 
ganz frühe Malweisen und Versuche zu sprechen. 
Diesen Aufzeichnungen zufolge hat Böcklin kaum mehr 
experimentiert als damals, ausgenommen vielleicht die 
Züricher Zeit, da er die Oel- und Firnisfarbe gegen 
die Kirschgummi-Tempera vertauschte. In diese 
Periode fallen die berühmtesten Bilder der Schack- 
galerie („Amaryllis", "Villa am Meer"), die "Magdalena 
an der Leiche Christi" (Basel), die „Wiesenquelle" 
(Dresden), die Fresken der Villa Sarasin und im 
Treppenhaus des Baseler Museums, viele Porträts, die 
enkaustischen Versuche und anderes, wovon weiter 
unten die Rede sein wird.
        

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