Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Böcklins Technik
Person:
Berger, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1453288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1453791
Erste Schaffensperiode. 1 1 
sein, die einzelnen Schaffenszeiten des Meisters für 
sich zu betrachten und rein zeitlich die Quellen aus- 
einanderzuhalten, die hiefür in Betracht kommen. Es 
wird sich dabei freilich herausstellen, dass für be- 
stimmte Schaffensperioden die Nachrichten sehr spär- 
lich fiiessen und die zwischen den einzelnen Zeug- 
nissen vorhandenen Lücken kaum oder nur schwerlich 
ausgefüllt werden könnten. Gerade bei einem Künst- 
ler, wie Böcklin, der bis zu seinem Lebensende uner- 
müdlich tätig war, und fortgesetzt darauf ausging, 
den ihm für die Bildwirkung erstrebenswerten Farben- 
reiz auf die womöglich höchste Stufe zu bringen, der 
wie kaum ein zweiter einen grossen Teil seiner Kraft 
technischen Experimenten in immer neuen Variationen 
gewidmet hat und mithin sich eine ungeheure Summe 
von Erfahrung zu eigen gemacht haben musste,  
gerade bei diesem Künstler sind die erwähnten Lücken 
am meisten bedauerlich. 
Sehen wir nun genauer zu, so können wir für 
die einzelnen Schaffenszeiten auch diejenigen Nach- 
richten bezeichnen, die uns in der Böcklinliteratur bis 
jetzt zur Verfügung stehen: 
Ueber Böcklinsjugendzeit und den ersten rö- 
mischen Aufenthalt (1850- 57) sind, unbedeutende 
Hinweise abgerechnet, soviel wie gar keine Notizen 
vorhanden, die auf Technik Bezug haben. 
Die weiteren Aufenthalte in Basel, Hannover, 
München und Weimar (1857-1862) sind deshalb 
interessant, weil hier schon der "spätere Böcklin" mit 
voller Macht in die Erscheinung tritt und er sich in 
verschiedensten Techniken bewährt. Schick (S. 172
        

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