Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Böcklins Technik
Person:
Berger, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1453288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455079
XIII. 
Technische Einzelheiten. Grundierung der Lein- 
wand und der Holztafeln. Böcklins Palette. 
  elch grossen Wert Böcklin auf die Unterlagen 
ITÄ Ü verwendete, ist schon angedeutet wor- 
  den. Das Korn und die Färbung der 
 "M" Leinwand waren für ihn immer von beson- 
derer Wichtigkeit, und solange er sich als Unterlage 
für seine Bilder hauptsächlich der Leinwand bediente, 
hat er diesen Dingen seine Aufmerksamkeit geschenkt 
und auch Versuche gemacht, sie sich selbst zu be- 
reiten. Schick erzählt darüber (S. 12): 
"Auch den Leinwandgrund hat Böcklin sich selbst zu- 
zubereiten versucht, Die Leinwand muss dann erst leicht 
mit Leim überzogen werden, damit die Farbe nicht ein- 
schlägt. ist der Gipsgrund zu stark, so möge man erst die 
ganze Leinwand nassrnachen und dann mit dem Spachtel 
das Ueberfliissige bis auf den Faden abkratzen, sodass der 
Grund nur in den Poren sitzt." 
Als ihm die Leinwand zum Petrarca zu rauh vor- 
kam, verbesserte er den Mangel durch Schlämmkreide, 
die er mit Kopaivabalsam verrieb, dazwischen auf der 
Palette den Ton nachmischte und damit die Poren 
ausfüllte (Schick, S. 42).
        

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