Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Böcklins Technik
Person:
Berger, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1453288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455010
XII. 
Letzte 
Periode. 
Die alten Meister. 
San Domenico. 
Florenz 
und 
 einer durch den Schlaganfall im Früh- 
   jahr 1892 schwer betroffenen Gesundheit 
 wegen gingBöcklin wiederholt an dieRiviera, 
i" "M "i" hielt sich dann zwei Jahre in Florenz auf 
und nachher hat er sich in nächster Nähe von Florenz, 
in S. Domenico, dauernd sein Heim geschaffen. Aber 
immer und überall beschäftigt ihn das liebgewordene 
Problem, wie die alten Meister zu malen, und er glaubte 
in der Tat der Lösung dieses Problemes durch seine 
letzten Erfahrungen näher gekommen zu sein. 
Ein Brief, der schon S. 21 u. 35 erwähnt wurde, 
gestattet einen deutlichen Einblick in den Gedanken- 
gang, der ihn zu der Theophilus-Technik führte. Wir 
lassen ihn hier (nach Mendelsohn S. 217) folgen: 
„2. Oktober 1893. S. Terenzo Golfo di Spezia. 
Lieber Freund!  
Von meiner neuen, vielmehr alten Malweise kann ich 
Dir nur soviel melden, dass sie nach der Vorschrift des 
Theophilus Prebyter ist, der circa um das Jahr 1000 
gelebt haben soll. Kirschgummi und Eiweiss das ge-
        

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