Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Plastik, Malerei und Reliefkunst in ihrem gegenseitigen Verhältnis
Person:
Schmarsow, August
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1450617
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1451061
 
MALEREI 
UND 
PLASTIK 
chon das grundlegende Experiment zur Son- 
I derung des ruhigen Schauens und des be- 
 weglichen, abtastenden Sehens, von dem 
Hildebrand ausgeht, orientiert uns über den Boden, 
auf dem alle seine Anschauungen erwachsen. 
„Es sei ein Gegenstand mit Umgebung und 
Hintergrund gegeben, ebenso die Richtungslinie des 
Beschauers, dessen Standpunkt lediglich in Nähe und 
Ferne verschiebbar sein soll." 
Es wird also nicht, wie wir es beim Bildner er- 
warten sollten, ein isolierter Körper zunächst be- 
trachtet, als der einfachste Fall, um den es sich 
handeln kann, sondern sogleich eine ganze Situation, 
in der sich Ider Gegenstand befindet. Das Objekt 
besteht aus Körper und Raum zugleich, die nicht 
gesondert für sich aufgefasst werden können oder 
sollen, sondern in einem optischen Zusammenhang 
stehen. Für den Standpunkt des Beschauers, der
        

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