Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Plastik, Malerei und Reliefkunst in ihrem gegenseitigen Verhältnis
Person:
Schmarsow, August
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1450617
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1453193
Das Reich 
der Kunst 
229 
mittlere Paar, Plastik und Mimik, das durch die 
engere Beziehung zum Menschen allein und seinem 
Körper als Bewegungsapparat hier, als organisches 
Gewächs dort, die Möglichkeit des Fortschrittes sehr 
einschränkt. Dagegen macht unser Schema den 
Gegensatz beider Hemisphären, der zeitlichen und 
g 
ä 
der räumlichen Anschauungsform, besonders deut- 
lich und besagt, dass die wirkliche Bewegung, die 
auf der einen Seite stattfindet, z. B. in der Mimik, 
auf der andern Seite dieser Mittelaxe sofort in den 
Schein der Bewegung umschlagen muss, weil hier 
die Beharrung im Raume herrscht, wie z, B. in der 
Plastik, wo erst das menschliche Subjekt, der Be- 
trachter, den Schein der Bewegung am unbeweg- 
lichen Marmor aus dem Bann erlöst und in das zeit- 
lich 
verlaufende 
Erlebnis 
zurück 
übersetzt. 
Ebenso
        

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