Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Plastik, Malerei und Reliefkunst in ihrem gegenseitigen Verhältnis
Person:
Schmarsow, August
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1450617
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1450992
Einleitung 
diesem Gesichtspunkte 
ist"  
gereinigtes 
Vorstellungsbild 
Dennoch verfällt er, begreifiicherweise, sehr bald 
in das Bemühen zurück, die künstlerische Leistung, 
das Empfangen der Einheit, doch wieder in einem 
Wahrnehmungsakt zu suchen. Und der Wert, den 
das Fernbild für ihnigewinnt, liegt eben darin, wie 
er meint, dass es die einzige Einheit für den Wahr- 
nehmungs- wie für den Vorstellungsakt darstelle. 
Von der Gesichtsvorstellung kommt er doch auf den 
Gesichtseindruck, der sie vermittelt, zurück, weil es 
sich in künstlerischen Dingen immer um die sinn- 
liche Anschauung handelt. 
Weil aber eben die psychologisch überlegene 
Ansicht bei ihm selber bereits vorhanden und aus- 
gesprochen ist, gebe ich auch die Hoffnung nicht 
auf, dass eine befriedigende Verständigung erreicht 
werden kann, und nur deshalb richte ich die folgende 
Auseinandersetzung so direkt darauf ein. 
Lassen wir die Frage nach der wertvollen Lei- 
stung der Kunst und nach der Existenzberechtigung 
der Plastik vorerst auf sich beruhen, um vielleicht 
am Ende unsrer kritischen Erwägungen, von selbst 
darauf zurückgeführt, eine Antwort bereit zu finden. 
Vorerst betrachten auch wir das Problem der Form 
für den bildenden 
selber stellt. 
Künstler , 
wenigstens 
wie 
CS 
sich 
Um jenen Reinigungsprozess aller durch unser 
Augenpaar vermittelten Wahrnehmungen zur einheit-
        

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