Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Plastik, Malerei und Reliefkunst in ihrem gegenseitigen Verhältnis
Person:
Schmarsow, August
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1450617
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1450942
Einleitung 
Wechsel im Verhältnis einer Generation, eines Zeit- 
alters zu den Hauptkünsten nicht allein die Reihe 
der bildenden, sondern auch ihre Schwestern auf der 
Seite der zeitlichen Anschauungsform, d. h. Poesie, 
Mimik, Musik, ebenso betrifft wie Malerei, Plastik 
und Architektur, so wurden auch jene, besonders 
als jeweilige Ergänzungen Einer Weltauffassung, mit 
in Betracht gezogen und das Schicksal der einzelnen 
stets im Zusammenhange der ganzen Reihe darge- 
stellt. Das liegt in unserer Überzeugung, stets, auch 
in besonderen Abzweigungen des Kunstlebens, mit 
dem ganzen Menschen rechnen zu müssen. Nur von 
diesem Standpunkte aus, der die Gesamtheit der 
Menschenkunst als Einheit über-schaut, glaubten wir 
die Auftindung psychologischer Gesetze möglich, die 
den Gang der künstlerischen Auseinandersetzung 
zwischen Innenwelt und Aussenwelt erklären helfen, 
 und glauben es noch, ganz abgesehen von der 
Frage, ob diesem wechselnden Schauspiel der Ent- 
wicklung ein erkennbarer Sinn oder eine natürliche 
Notwendigkeit innewohne, oder ob die Antwort dar- 
auf nur einer höheren Intelligenz gegeben sei, die 
über menschliche Begriffe hinausreicht.  
Mit der Prüfung der Gränzen und der Vermitt- 
hingen zwischen Malerei und Plastik nehmen wir das 
Thema zugleich von der Seite auf, wo sich dieser 
Beitrag zur Ästhetik der bildenden Künste in die- 
ganze Reihe einzuordnen und an die beiden voraus- 
gehenden anzuschliessen hat. Ebenso aber ergreifen 
wir damit den Faden der Erörterungen an dem Ende, 
WO der letzte -v0llauf beachtenswerte Vorgänger, ein
        

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