Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Plastik, Malerei und Reliefkunst in ihrem gegenseitigen Verhältnis
Person:
Schmarsow, August
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1450617
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1451866
Rundplastik 
Isolierte 
des Verkehrs nicht mit der Hauptaxe des Platzes 
zusammen fällt, oder wenn die Hauptader in der 
Mitte der einen Langseite des Oblongum mündet, 
während die gegenüberliegende Parallelseite ge- 
schlossen, keinen nennenswerten Durchgang ge- 
stattet, dann überwiegt die Breitenausdehnung, und 
die Aufforderung, auch während die Menge sich 
nach beiden Seiten verteilt schon, zu ruhigerem Ver- 
weilen wird fühlbar. Das Monument, das in der 
Mitte eines solchen Breitenplatzcs steht, mit dem 
Hintergrund von Baulichkeiten in mäfsigem Abstand, 
oder deren zwei inmitten der seitlichen Abschnitte 
links und rechts von der Riehtungsaxe des Zugangs, 
sie alle unterliegen nun auch andern Bedingungen. 
Dem Betrachter wird ein fester Standpunkt, mehr 
oder minder zwingend schon durch die Verhältnisse 
des Platzes, dem Monument gegenüber angewiesen. 
Sein verweilendes Schauen umfasst Körper und 
Raum zugleich; Bildwerk und Hintergrund gehen zu 
einem Gesichtseindruck zusammen, wie ein Bild. 
Nun erst sind wir auf dem Standpunkt an- 
gelangt, den Hildebrand seiner Betrachtung zu 
Grunde legt. Dies aber ist Weder der architekto- 
nische noch der specifisch plastische Standpunkt, son- 
dern seinem Wesen nach, so lang er fest bleibt, sicher 
der Standpunkt der malerischen Auffassungl). 
Jetzt stellen wir den umgebenden Ausschnitt des 
Platzes, den der Hintergrund abschliesst, eben nur 
hierzu Heft 
234. 240 ff. 
dieser 
Beiträge 
15H. 
Beispiele 
und
        

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