Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Anton Graff
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1440996
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1441441
Winterthur 
1756) 
Anton Graff ist in Winterthur, dem kunstreichen Städtchen der Schweiz, 
geboren, in welchem schon im Anfange des siebzehnten Jahrhunderts die 
Glas- und Ofenmalerei in hoher Blüthe stand, wo um die Mitte des Jahr- 
hunderts Felix Meyer, der Altmeister der Schweizer Künstler, das Licht der 
Welt erblickte, und aus dem im ersten Viertel des achtzehnten der Portrait- 
maler Johann Rudolf Studer und der Landschaftsrnaler Ludwig Aberli her- 
vorgingen. I) 
Seine Familie hatte im Jahre 1 3 50 in Winterthur das Bürgerrecht erlangt 
und gliederte sich seit dem Schlusse des siebzehnten Jahrhunderts in zwei 
Zweige: in der einen war das Amt der Waagmeister, in der andern, welcher 
Anton entspross, das Geschäft der Zinngiesser erblich. 
Dem Zinngiesser Heinrich Graff, verheirathet mit Frau Barbara Ziegler, 
wurde am 24. April 1701 ein Sohn Hans Ulrich geboren, der das Geschäft 
des Vaters ergriff und sich am 12. August 1727 mit Jungfrau Barbara Boller 
aus Zürich vermählte. Vier Töchter, Veritas, Susanna, Elisabeth und Anna 
Barbara gingen aus dieser Ehe hervor, bevor die Sehnsucht des Vaters nach 
einem Stammhalter erfüllt wurde. Am 8. November 1733 wurde ihm der 
erste Sohn geboren. Derselbe erhielt den in der Familie oft vorkommenden 
Namen Antoni, starb aber bereits im folgenden Jahre. Es folgte eine Tochter 
Anna Maria, sodann ein zweiter Sohn. Nach diesem war die Ehe noch 
durch eine Tochter Veritas und einen Sohn Hans Rudolf gesegnet. Der 
zwischen den Töchtern Anna Maria und der zweiten Veritas geborene Knabe 
erhielt wieder den Namen des ersten frühverstorbenen: in ihm, also dem 
1) Dr. A. Hafner: Kunst und Künstler in Winterthur 
bibliothek in Winterthur auf die Jahre 1372 u. 1873." 
„Ne ujahrsblatt 
Stadt-
        

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