Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Anton Graff
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1440996
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1442339
Portraits, 
welche nur in Kupferstichen vorhanden sind. 
Er sitzt an einem Tisch, auf welchem Bücher, Mappen und zusammengerollte 
Kupferstiche liegen, und hat den linken Arm auf den Tisch, die rechte Hand, 
in der er einen Kupferstich hält, auf die linke gelegt. 
202) Charlotte Esther Brandes, 
geb. Koch, Schauspielerin, 1746-1786, als Ariadne. 
Kniestück, geliefert auf die Ausstellung der Kunstakademie am 5. März 1777, 
gestochen von Sintzenich 1781 (gr. F01.) und von D. Berger 1782  Die 
Schauspielerin, sowohl den Körper wie den Kopf nach links wendend, trägt 
ein weissseidenes griechisches Gewand, das den Busen bedeckt, aber die Arme 
entblösst lässt, und einen rothseidenen Hatternden, durch eine Spange an der 
linken Schulter befestigten Mantel. Von dem mit wenig Perlen durchiloch- 
tenen und durch ein helles Band zusammengehaltenen Haare fällt eine lange 
Locke auf jede Schulter herab. Mit der rechten Hand hält sie wie betäubt 
die Stirn. Den Hintergrund bildet wolkiger Himmel, Meer und Felsen. 
203) Friedrich Heinrich Ludwig, 
Prinz von Preussen (Prinz Heinrich), 1726-1802.  
Brustbild, gemalt in Rheinsberg 1777, gestochen von Bause 1779 (fol.) 
und von I. C. G. Fritzsch  Der Prinz, nach links gewendet und nach 
vorn blickend, trägt frisirtes Haar, von dem eine Locke auf die linke Schulter 
herabfällt, einen Harnisch mit darüber liegendem Ordensband und über der 
rechten Schulter einen Hermelinmantel. 
204) Derselbe zu Pferde. 
Ganze Figur, gemalt 1777, gestochen von D. Berger 1776. Der „Teutsche 
Mercur" von 1779 Bd. I, pag. 173 schrieb darüber: "Die Welt weiss schon 
lange, dass Herr Graff einer von den seltenen Bildnissmalern ist, die sich des 
individuellen Characters eines jeden Gesichts zu bemächtigen wissen und da- 
durch vorzugsweisse Maler der Seele und des Geistes genannt zu werden ver- 
dienen. In diesem Bildniss aber scheint er, von der Grösse des Gegenstandes 
emporgehoben, das Subliine seiner Kunst erreicht zu haben." 
205) Johann Reinhold Forster, 
Welturnsegler, Naturhistoriker, Professor in Halle, 1727-1768. 
Brustbild, gestochen von Bause 1781. Forster, den Körper nach vorn, 
Kopf und Blick nach rechts wendend, trägt frisirtes an den Seiten in Rollen 
gelegtes Haar, Halsbinde mit übergeschlagenem Hemdkragen, breitkragigen 
Rock und eine bis zum Halse emporreichende Weste. 
206) Christiane Regine Boehme, 
Gemahlin des Historikers Boehme, 1724-1780. 
Halbligur, Gegenstück zu dem unter No. 52 beschriebenem Bilde, ge- 
stochen von Bause 1782. Der Körper ist von rechts gesehen, Kopf und Blick 
nach vorn gewendet. Frau Böhme trägt ein mit Bändern, Posamentierarbeit 
und breiten Spitzenmanchetten reich verziertes Kleid, um den Hals fünf
        

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