Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Peter Candid
Person:
Rée, Paul Johannes
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1437919
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1438817
Teil. 
Erster 
13. Agosto 1572 in compagnia di Pietro Witte per dargli inc0- 
minciamento" ist wie die Quellen, die er angiebt, zeigen, nur 
eine Kombination der bei Gayei) abgedruckten Notizen aus 
den "ll-Iemorie inedite Fiorentine" und den „Deliberazioni dell' 
Opera" mit der Angabe Baldinuccis, der wiederum aus van 
Mander geschöpft hat. Richaz), auf den er sich auch beruft, 
erwähnt die Mitarbeiterschaft des Candid nicht, ebensowenig 
wird derselben in dem ausführlichen Werke Guastis3) noch von 
Cavalucci 4) Erwähnung gethan; doch glauben wir in einem bei 
Guasti abgedruckten Memoriale Vasaris, das dieser dem Grofs- 
herzoge Cosmo I. wegen der Ausdehnung und des Preises der 
Kuppelmalereien überreichte, seine Spur gefunden zu haben. 
Unter anderen Forderungen steht hier: „V0le un maestro 
dimportanza, pittore pratico, che stia sempre in sull' opera, 
massime quando io sarö in terra 0 a far cartoni 0 a far altre 
cose, e chi guidi tutti gli altri che non vorra meno di A. uno 
il di". Da van Mander, der, wie wir bemerkten, auch in der 
Vasaribiographie, von der lllitwirkung Candids bei dieser Arbeit 
spricht, keinen anderen Gehülfen Vasaris nennt, so halten wir 
es für wahrscheinlich, dal's Candid diese Stelle erhielt. Nach 
dem Tode des Vasari wurde dem Federigo Zuccaro die Voll- 
endung der Kuppehnalereien übertragen, die im Jahre 157g 
abgeschlossen wurden. 
Von den übrigen Arbeiten, sowohl denen, die van Mander 
1) S. 352 f. „i 1. Giugno 1572 mercoledi mattina A ore XI maestro G. Vasari 
cominciö a dipingere 1a cupola di Firenze ed avanti che desse principio fece 
celebrare all altare del Sacramento una messa dello Spirito Santo e udita che 
Pcbbe di subito diede principio a detta pittura per ordine del Granduca Cosimo 
(LIemorie inedite Fiorentine). Gaye weist hier auf die falsche Datierung hin, 
die mit der Notiz aus den „De1iberazioni delP Opera" nicht im Einklang Steht, 
wo es heifst: „13.Ag. 1572 Udita 1a scritta e conventione fatta intra Mess. G. V. 
cavaliere et pictore capo principale della pictura et impresa di dipingere 1a volta 
della cupola in executione di quanto ä statone commesso et ordinato dal Sere- 
nissimo Grzmduca di Toscana, e quelle. letta a loro Signorie da me cancelliero 
quella approvorno et confermorno et ne commessono 1a executione in ogni miglior 
modo", 
2) Giuseppe Richa, Notizie istoriche delle chiese fiorentine etc. 1754. 
3) Guasti, La cupola di S. Maria del Fiore. Firenze 1857. 
4) Cavalucci, S. Maria del Fiore. Storia documentntu 1881.
        

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