Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Peter Candid
Person:
Rée, Paul Johannes
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1437919
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1440350
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Zweiter 
Teil. 
Der Februar  schildert die Freuden des Karnevals. Mas- 
kierte Männer und Frauen sind um einen Tisch herum beim 
Karten- und Würfelspiel vereinigt. Von rechts kommt ein 
Dudelsackpfeifer, links Blick auf eine durch Schlittenfahrt be- 
lebte Strafse.  Ein pflügender Landmann und eine eggende 
Bäuerin kennzeichnen den März 2); die Falkenjagd deutet auf 
den April 3); auf der Darstellung sehen wir links einen an- 
sprengenden Iäger, rechts in Begleitung eines Falkners eine 
Dame zu Pferde und in der Luft von Falken verfolgte Kra- 
niche.  Durch Heifsige Arbeit in einem Garten, wo Gärtner 
mit Graben, Begiefsen und dem Schneiden der Hecken thätig 
sind, Während Frauen, deren eine einen Korb voll Rosen hält, 
Plianzen einsetzen, werden wir auf die Beschäftigung des Mai 4) 
hingewiesen.  Den ]uni5) stellt eine Schafschur dar, bei der 
links Männer, rechts Frauen thätig sind.  Der Iuliö) führt 
uns in das Dickicht des Waldes, WO Iäger und jägerinnen zu 
Pferde mit wilden Rüden einen Hirsch erjagen; hingegen leitet 
der August 7) uns auf das sonnige Feld, wo Schnitter und 
Schnitterinnen, sowie harkende und garbensammelnde Bauern 
beschäftigt, andere bei frohem Mahle gelagert sind.  Die 
Darstellung des September 8) zeigt einen Landmann, der mit 
Weib und Kind Rinder, Ziegen, Hühner und Gänse, auf Stangen 
getragenes totes Geflügel, sowie Körbe mit Früchten zur Stadt 
1) Der Stich fehlt. Eine Handzeichnung. 
2) Der Stich fehlt. Eine Handzeichnung. 
3) Der Stich fehlt. Eine Handzeichnung. 
4) Stich ohne Namen des Stechers. Nach dem Catalogue raisonnee du ca- 
binet (Pestampes de feu M. Winckelmann de Leipzig par Michel Huber Tome I. 
vergl. Carton a. a. O. sind die Monate Mai und Juli von Zimmermann gestochen. 
Dieselbe Bemerkung macht Fiifsli in seinem Künstlerlexikon. Das Dictionnaire 
des artistes giebt an, dafs dreiundzwanzig Teppiche von Amling und sechs von 
Zimmermann gestochen seien. Wir fanden im ganzen nur sechsundzwanzig 
Stiche, von denen drei ohne Namen des Stechers sind.  Eine I-Iandzeichnung, 
flüchtiger als die anderen, auch ohne Quadratnetz. 
5) Der Stich fehlt. Eine Handzeichnung. 
ö) Stich ohne Namen des Stechers. Eine Handzeichnung, auf derselben ist 
das Bein eines Jägers in Vergrößerung und mit aufgesetztem XVeifs Wiederholt. 
7) Stich ohne Namen des Stechers. 
8) StiCh von Amling 1701. Flüchtige farbige Handzeichnung im bayerischen 
Nationalmuseum.
        

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