Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wandlungen im Kunstleben Japans
Person:
Fischer, Adolf Wada, Eisaku
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1434966
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1436038
undenklichep] Zeiten die S w. s w  nd Hirsche. 
die Sagedass der Kas  achten Iahrhunde 
z1er mythischen   heit llükazuchi gegründet wu 
 eine neue Resienz suchend, auf einem Weisse Q 
fääigläiiäiäiähixkanl k xi 
 GrossenxAnkäufe kann das Nara-Museum, das vom Staateqififiiißrf): 
mit jährlich 10 OOO Yen subventioniert wird, nicht machen,  
die Eintrittsgelder der Besucher  es sind meist Pilger, die ÖOIthlIT: 
kommen, uminsxdxen Tempeln zu opfern  betragen bloss 3 en 
(6 Pf.) pro Persongrund das Garderobengeld von 1 Rin (V5 Pf. ist 
151x011 nicht angethan, die Museumskasse wesentlich zu be- 
reiöliem; de" 
Der Zweck des Museums ist, die Tempelschätze der Umgebimgv 
teils zu konservieren, wenn dieselben schlecht untervellrßijsmrarän, 
teils wechselweise auszustellen, um sie dem Publikum leicht {zu- 
gänglich zu machen. XVer kennen lernen will, was Japan einst 
auf dem Gebiet der Holzschnitzkunst geleistet, der lenke seix 
Schritte in das Naramuseum, in die dortigen Tempel, oder nagä 
dem nahe gelegenen Horiuji, und er wird mit Staunen wahrnehrnenß 
dass zu einer Zeit, da wir noch tief in der Barbarei stakgn, 
koreanische und japanische Künstlerhände Kunstwerke von höher; 
Vollendung schufen. Auch einen schönen Schatz alter wertwiollelri, 
Rüstungen kann man dort sehen, desgleichen seltene Lackgegeiiffä 
stände, treffliche Nlasken und keramische Erzeugnisse, sowie vielfach 
Kostbarkeiten aus fürstlichem Besitz, die zeitweise dem Museum 
geliehen wurden. An Malereien hat das Museum gleichfalls inter- 
essante Werke aufzuweisen, doch sind es vorwiegend vortreffliche 
Kopien alter berühmter Heiligenbilder, die man zur besseren Kon- 
servierung unter Glas aufbewahrt, wie bei uns Aquarelle. 
Das Centrum aber, um altjapanische wie auch altchinesische 
Malereien zu studieren, ist das neue Museum in Kyoto. Es liegt 
unweit des Mimi-no-yoma (zu Deutsch Ohrenhügel), wo die ab- 
geschnittenen Ohren und Nasen der Koreaner liegen, die die japa- 
nischen Soldaten als Trophäen aus den Feldzüge?  
..die der kühne Hideyoshi l59il797 gegen Korea  
 sich inmitten eines Gartens mit riesigem   
1.  1897 eröffnefeilqiyotoeiü-n Museum; man hattYf   
ostenaufwandf errichtet. Es ist eii  
aissa' cebaujiiifiieijnfallende' Oberlicht; wegen  
Kfvernlpied Yman, eniehgre Stockwerke 
        

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