Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wandlungen im Kunstleben Japans
Person:
Fischer, Adolf Wada, Eisaku
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1434966
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1435793
Grossen des Reiches aufweist, giebt es keine Statuen von Ver- 
storbenen. Aber Tausende von imposanten Bronzelaternen, Pagoden 
mit tief eingemeisselten Inschriften ehren die Toten. 
Auf dem Köyasan liegt Kobodaishi, der im neunten Iahrhundert 
lebende, um die Yerbreitung des Buddhismus in Japan besonders ver- 
diente Gründer der 
mächtigen Shingo- 
Sekte, begraben. 
Es ist der (jilaube 
verbreitet, dass Wer 
in diesem aller- 
heiligsten Haine, 
in dein Kobodaishi 
ruht, bestattetwird, 
oder einen Teil 
seinesKörpersund 
sei es nur ein Glied, 
eingraben lässt, 
dereinst im Reiche 
der unendlichen 
Wonnenwiederge- 
borcn werde. Da- 
her kommt es, dass 
alle verstorbenen 
(irossen des Rei- 
ches dort Denk- 
mäler haben, ohne 
dort begraben zu 
sein. Aber auch für 
viele Arme werden 
"Iotentäfelchenhin- 
aufgebracht, auf 
denen der Name 
des Verstorbenen 
verzeichnet steht. 
Grabdenkvnal 
auf 
dem 
Käycascmve. 
Zu Haufen aufge-  
schichtet liegen diese in einer Halle des Haines, wo Mönche täglich 
für die Seelen der Verstorbenen beten. 
Es ist in Iapan vielfach Brauch, historische Persönlichkeiten 
oder Ereignisse in der Weise zu verewigen, dass man in Gärten 
oder Teinpelanlagen gewaltige, aufrecht stehende Aunbehauene 
täglich
        

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