Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wandlungen im Kunstleben Japans
Person:
Fischer, Adolf Wada, Eisaku
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1434966
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1435706
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Ohalmra- 
Hashinzota 
Schule 
wies dieselben Mängel in der Vertiefung des Gegenstandes auf wie 
alle iNIalereien im Butsuga-Stil. Ihr innerstes Wesen ersehliessen 
uns diese (iestalten nicht, es sind die alten Bekannten in der stereo- 
typen Manier, denen man bereits auf den Bildern des grossen Chinesen 
Ririunzin, des klassischen japanischen Butsuga-lXIalei-s Kanaoka vor 
mehr als tausend Iahren begegnet War. 
Der Fremde, der nicht tief in alle Motive eingeweiht ist, die 
die BLltSLlgEl-ÄIälCf darstellen, kann in dem ihm unbekannten, durch 
Am Waldesrarzd. 
Von Hiromätsu Äfakazrczuzz. 
Olaakurrß erweiterten Darstellungskreis nicht-s Neues erblicken 
die alten traditionellen Typen abermals in alter Manier 
vor-findet. 
da er 
gemalt 
Als ein Bild, das ungemein charakteristisch für den Standard 
der Jepanischen Malerei ist, kann ich nicht umhin, des sehr renom- 
mierten Ibsa-llrlalcrs Koborz" Ibmozze vlllichizcßne Szqgawamcf) am jahres- 
tag seiner Verbannung" anzuführen. 
 Miclrwizune war ein berühmter Staatsmann und Poet des neunten Jahrhunderts, 
ein Liebling des Kaisers IIta. Bei dessen Xachfolger wurde er jedoch verleumdet 
und nach Kyushii in die Verbannung geschickt, wo er zurückgezogen den Künsten 
und XVissenschaften lebte. Nach seinem Tode erkannte der Mikado sein Unrecht, 
ernannte ihn, um seinen Geist zu versöhnen, zum Gott "Tenjin" und errichtete ihm 
zu Ehren viele Tempel. Bei den Künstlern und Litteraten genicsst „'l'cnjin" als 
Gott der Kalligraphie noch heutzutage besondere Verehrung.
        

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