Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wandlungen im Kunstleben Japans
Person:
Fischer, Adolf Wada, Eisaku
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1434966
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1435489
zusammenfallen und n . t" xt" n;  in der Entwi    
Kungilebens von  beurteilt werden. 
 Aufgehen u gpqilxilß in der japanischen sei abs d 
ganzrxausgeschlossen; als Geschmacksreiniger, Anreger für wx- 1x t) 
jkoratige Kunst, das Kunstgewerbe, sowie hinsichtlich der Nr   
Klelliihfllkiötlve auch in hohem Grade für die Landschaften   w. 
ltifififfltiältiiihiirelttrng behalten. A11 die geschmacklosen Ausschrei   
 , grosse Bilder, kurz Schöpfungen, die in das  
ltleärggrossie nst gehören, wie Tapeten oder Plakate zu be an i _i 
lirichteiidsiclil, v0 selbst, sei abstossend, unnatürlich, dahek auf 61k. 
fDauei-inie ebensfähig. g in f 
Jeder-Lese" t i 5 y 
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NVährend der heissesten Sommermonate  die Hitze am 
Strande wurde immer drückendcr und schvsrülenkdjgjdloskitds immer 
zahlreicher  flüchteten die Künstler vom Meeresstrancf in die 
kühleren Berge. x, 
S0 traf ich denn nach einigen Monaten Kouroda ganz zufällig 
in einem weltentlegenen verfallenen buddhistischen Kloster, das unweit 
Nikkos in einem herrlichen Iahrhunderte alten Cryptomerienhaiii lag 
Ihr kärgliches Leben fristen die armen Mönche dieses ver- 
fallenen Tempels von den Weihrauchopfern, verbunden mit Toten- 
messen, die die frommgläubigen Bauern für je fünfundzwanzig Sen 
(ca. fünfzig Pfennige) darbringen lassen. t '  
ln einem grossen, scheunenartigen Raum hatte Koliroda sein 
Atelier aufgeschlagen, um dort sein grosses Gemälde, das grösste in 
europäischem Stil, das bisher in ]apan gemalt wurde, für-die im 
Oktober in Tokyo stattfindende Ausstellung zu vollenden. 7x 
Dieses sonderbarste aller Ateliers, das ich je betrat, war 11.151?" 
einer Seite hin geöffnet; es führte auf einen etwas Wild aussehenden 
Gemüsegarten, in dem ein kahlgeschorener Mönch Kartoffeln und 
Feldfrüchte der Erde entnahm. 
Durch die Ritzen der Schiebethüren eines anstossenden Neben- 
raumes drangen Weihrauchwolken, denn die Priester brachten dort 
unter Gebetmurmeln und allerlei Ceremoniennärgg lfäqiifjweihijrauch- 
Opfer dar. 
Vorstudien zu den einzelnen Figuren, sowie für die Landschaft 
seines grossen Gemäldes standen allenthalben an den leeren, rissigen, 
verräucherten Wänden. Auf den schadhaften Matten aber, die auf 
den Boden gebreitet lagen, kauerten mehrere Schüler, darunter ein 
ikunstbegeistertes Schulrneisterlein der Umgebung, das in seinen
        

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