Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wandlungen im Kunstleben Japans
Person:
Fischer, Adolf Wada, Eisaku
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1434966
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1436168
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Eine aparte Erscheinung auf der Bildfläche des in de? 
japanischen Kunstlebens ist der nun schon seit fünfzehn od  ehr 
jahren sich dort herunitreibcnde französische Maler lflechter 
Maler, aber ein genialer Karikattirist. Er giebt von Zeit zu Zeit 
kleine Albums mit witzigem Text heraus: „Croquis Iapdpais". 
"Yokohama Ballads", "Albums iaponais" u. s. w., in denen elf mit 
feiner Satire und erbarniungsloser Ironie in rticksichtslosester7113e- 
leuchtung die Zerrbilder verführt, die die Verquickung tinverstandener" 
europäischer Kultur mit den Lebensgewohnheiten und der äusseren 
Erscheinung der Japaner zu Tage fördert. Durch seinen besonders 
wirkungsvollen Spott macht sich Jitigot wahrscheinlich {bei der 
japanischen Regierung ebenso wenig beliebt, wie die Zeiclltnegrl-iiflesf 
„Sirnplicissiinus" bei der deutschen. Da nun neuestens diejilapatnerf 
die Gerichtsbarkeit über die Europäer haben, so dürfte der Zeitpunkt 
nicht fern sein, Wo, falls Bigot es nicht vorzieht, den Schauplatz 
seiner Thätigkeit zu wechseln, in dem für Europäer neu erbauten 
Gefängnis eine Zelle für ihn frei wird. 
Von Bedeutung für das Kunstleben der Gegenwart und ein 
nicht zu unterschätzender Faktor sind die Kunstzeitschriften. Nicht 
nur die Tagespresse, sondern auch periodische Zeitschriften schreiben 
viel über Kunst, und ganz so wie bei uns werden Kunstwerke 
von der befreundeten Sippe mit Recht oder Unrecht in en Himmel 
gehoben, Künstler aber, die nach einer a (Uxiixli lhifflt! g- en. 
nach Möglichkeit verk n "t und herabrreset ÄXX Wir i" {Ujftrtw 
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