Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vorträge über Plastik, Mimik und Drama
Person:
Henke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1424454
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1425239
insbesondere des Blickes. 
in ihrer oder seiner Stellung sonst noch irgend etwas zu ändern, das 
ist wie ein eben. aufleuchtender Sonnenstrahl aus Wolken, ein so viel 
ergreifenderer Eindruck als die stille Beschaulichkeit der Mutter des 
Verrocchio, die das Kind ruhig auf dem Schoosse hat und still be- 
trachtet. 
IIIII 
Ich gestatte mir hier noch eine kleine kunstgeschichtliche Abschweifung 
zu verfolgen, wie diese Art von einfaehstem Ausdruck für die 
Relief von Donatello, 
Madonna, 
Berlin. 
Museum zu 
innige Beziehung der Mutter zum Kinde schon in der vorhoch- 
elassischen Zeit des Jahrhunderts vor Raphael und noch etwas länger 
zuvor gefunden oder erfunden worden ist, die sich in seinen Madonnen 
dann zur vollsten Blüthe entfaltet. Ich habe kürzlich in einem anderen 
Zusammenhangeg) bereits hervorgehoben, wie besonders die Haupt- 
vertreter der Plastik des XV. Jahrhunderts, Donatello und seine Schüler 
in ihren in der Sammlung des Museums zu Berlin so reich vertretenen 
t) Deutsche Rundschau, 
April 
1891
        

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