Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vorträge über Plastik, Mimik und Drama
Person:
Henke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1424454
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1427128
Cordeli a 
V01] 
Sh akesp eare 
Und 
wüthet 
und 
verflucht 
die 
ganze 
Welt. 
Zuweilen wird er selber sieh bewusst, 
Dass sein Verstand beginnt in ihm zu 
schwanken; 
ihm die Brust 
Gedanken. 
Doch immer wieder pressen 
Zusammen die entsetzlichen 
Er phantasirt ein peinliches 
Um seine bösen Töchter zu 
Gericht, 
verdammen. 
Was um ihn vorgeht, hört und sieht er nicht, 
Und endlich ganz erschöpft bricht er zusammen. 
Die wenigen Treuen, die ihn noch umgeben, 
Sind rath- und hilflos und vor Schrecken starr. 
Si 
e 
schützen 
kaum 
ihm 
noch 
das 
nackte 
Leben. 
Der 
Treuste 
der 
Getreuen 
sein 
Narr. 
Der Gute hat sich innerlich gegrämt 
Beim Abschied von Cordelia, der schönen. 
Er ist es nun, der sich nicht scheut und schämt 
Des Königs Schicksal Witzig zu verhöhnen. 
Er zieht mit ihm herum von Burg zu Burg 
Und nun durch Nacht und Sturm in tiesteln 
Leide 
Und 
lehrt 
llUS 
durch 
das 
gaHZe 
Stück 
hindurch 
Des 
Lebens 
bittern 
Ernst 
Narrenkleirle. 
Auch bei des ausgestussenen Königs Erben 
Hat Fried' und Freundschaft lange nicht Bestand. 
Wie sie mit List und Argwohn streitend werben 
Um Macht und Ansehn im getheilten Land, 
S0 nimmt auch hier das Schicksal seinen Lauf. 
Thr 
Thun 
wird 
immer 
Wilder 
und 
erboster. 
Die 
schlimmsten 
Menschen 
kommen 
obenauß 
Cornwall 
und 
Goneril 
und 
der 
Bastard 
Gloster. 
Kaum 
trau'n 
sie 
selber 
noch 
dem 
eignen 
Glück. 
Kaum 
tralfn 
sich 
noch 
einander 
ihrer 
Zweie. 
Vor 
keiner 
Scham dthat 
scheu'n 
sie 
mehr 
zurück, 
Und 
Mord 
und 
Todtschlag 
kommen 
an 
die 
Reihe. 
Von 
alle 
dem 
erfährt 
Cordelia. 
Die treuen Freunde rufen 
Und schnell zur Hülfe ist 
sie 
sie 
herbei ; 
wieder da
        

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