Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vorträge über Plastik, Mimik und Drama
Person:
Henke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1424454
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1424856
im Stehen und Gehen. 
oben gestellt. Nur beim Sitzen auf dem Pferde kommen auch jene 
beiden Arten nebeneinander vor mit in die Brust geworfener Rück- 
gratbiegung oder ohne dieselbe wie sonst im Sitzen, was man auch 
"englisch Reiten" nennt. Doch dies nur beiläufig. Die Verschieden- 
heit der Gewöhnung bei der grossen Mehrzahl der Menschen, die nur 
zu Fusse gehen, äussert sich zunächst in Ruhe beim Stehen, kommt 
aber erst recht zu ihrer Bedeutung beim Gehen. 
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Aufrechte 
A B 
im Gehen. A stramme Haltung und starkes Ausschreiten. 
schlaffe Haltung und nachschleppendenGang. 
Haltung 
B 
Das Gehen des Menschen auf zwei Füssen ist ein beständiges Vor- 
wärtsfallen des Oberkörpers, wobei er abwechselnd von beiden Füssen 
wieder und wieder aufgefangen und unterstützt wird, um nicht zu 
Boden zu fallen. Beim ersten Schritte, mit dem wir die vorhergehende 
Ruhelage im aufrechten Stehen verlassen, fällt der Oberkörper in der 
That vorwärts und auch etwas nieder. Er verlässt dabei die bis-
        

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