Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vorträge über Plastik, Mimik und Drama
Person:
Henke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1424454
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1427008
C0rd( 
VOD 
Shakespeare 
Dort 
nehmen 
stets 
noch 
uns 'res 
Heiles 
Wahr 
Der Heldenkaiser und sein grosser Kanzler. 
Es bummelt stets der Müssigganger Schaar 
Dort auf und ab bei Kafe Baur und Kranzlvr. 
Mich aber zog es hin zu den Museen, 
(Ich bin zu Haus von aller Kunst entfernt) 
Wie vieles Schöne half ich da gesehen! 
Wie vieles Neue half ich da gelernt! 
Am meisten aber war ich doch gespannt, 
(Ich hatt' es schon gehört von andern Leuten) 
Wie sich in uns'rer Hauptstadt jetzt ermannt 
Die Kunst der Bretter, die die Welt bedeuten. 
Doch suchen wir vergeblich diese Tugend 
Da, wo wir uns zuerst an ihr erwärmt, 
[m Schauspielhause, wo in froher Jugend 
In hohem Pathos glühend wir geschwärint. 
Das hohle Pathos ist dort eingezogen, 
Das allzu lange schon so monoton 
An vielen deutschen Bühnen tiberwogen, 
Und erntet stets des lauten Beifalls Lohn. 
Dort hat uns damals mächtig imponirt 
Als Wallenstein, wenn ich nicht irre, I{HÄS(1H'. 
uns gerührt 
Heuser. 
Dort hat zu heissen Thränen 
In der Maria. Stuart Ivräulein 
Ich sah auch jetzt dort altbekannte Bilder, 
Den Prinzen Heinz und Percys Kraftgenie. 
Sie klopften sich gewaltig auf die Schilder 
Und Percy starb. Doch fragt mich nur nicht: 
Noch immer muss der alte Liedke dort 
Wie ? 
Als Benedict durch Derbheit uns ergötzen, 
Und das gewiss mit Recht. Denn wäx" er fort, 
S0 wäre keiner da, ihn zu ersetzen. 
Der erste Musentempel an der Sprec, 
Das königliche Hauptschauhaus der Slaiele, 
Ist nicht der Sitz der treibenden Idee 
Zu 
einem 
neuen, 
ZWGUkbGWLISSH-BH 
Stile. 
Doch 
abseits 
wirkt 
ein 
1101168 
Element,
        

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