Volltext: Die Physiologie des Fliegens und Schwebens in den bildenden Künsten

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an jene durch keine Schwere beeinHussten, räumlich freien 
Bewegungen im Wasser wach, er gibt ihren Beinen die Stel- 
lung, die wir bei graziösem Tanze, während sie den Boden 
nicht oder kaum berühren, zu sehen gewohnt sind, er trennt 
den Schatten vom Körper, versieht sie vielleicht mit Flügeln, 
um uns den Gedanken des Luftgebildes noch näher zu rücken; 
und ist es ihm auf diesem Wege gelungen, im Beschauer un- 
bewusst so lebhafte Erinnerungsbilder an das Schwebende wach- 
zurufen, dass derselbe darüber die Schwere der Gestalt ver- 
gisst, dann hat er seine Aufgabe gelöst: er hat eine schwebende 
Figur geschaffen. 
Hofbuchdruckerei Carl Fromme in Wien.
	        
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